Freitag, 21. Juli 2023

Frankreich

Die heutige Route führte erst einmal raus aus der Grossstadt Genf und danach immer weiter in Richtung der Französischen Grenze. Diese hätte ich um ein Haar übersehen so unauffällig wie sie hier im Wald angelegt ist.
Dank der App von "Via Rhôna" lässt sich auch in unserem Nachbarland die gewünschte Strecke sehr einfach finden.
Der zweite Teil der heutigen Etappe wird hier wie folgt beschrieben: "Diese Etappe führt Sie über Hügel und Täler durch spektakuläre Landschaft mit großartigen Aussichtspunkten über die Rhone und umliegenden Landschaften.
Das klingt einerseits super (spektakuläre Landschaften und Täler) hat aber auch seine Tücken (Hügel).
Das schöne Städtchen Seyssel wo ich die Nacht verbringen werde entschädigt aber für all die Strapazen.
Die Strecke:
Das Höhenprofil:

Donnerstag, 20. Juli 2023

Lac Léman

Hier im Waadtland schaffen sie es sogar, dass es in einer Etappe welche nur entlang des Genfersees führt, ständig auf und ab geht. Zumindest ist der offizielle Radweg so angelegt.

Gestartet in Lausanne, dem Sitz des Olympischen Komitees, führte die Reise heute via Nyon, wo sich der UEFA Hauptsitz befindet, bis nach Genf, wo die UNO einen ihrer  Hauptsitze hat.
Neben den sportlichen und politischen Organisationen kann der Streckenabschnitt aber natürlich auch mit viel schöner Natur glänzen.
Und als ich die Routenwahl ab Nyon etwas abgeändert habe und nur noch über die Hauptstrasse fuhr, war auf einmal auch alles schön flach. Da die Hauptstrasse hier fast immer mit einem geräumigen Radstreifen ausgestattet ist konnte ich auch so immer schön sicher vorwärtskommen.
Und für die regelmässigen Leser: Die Probleme in der heimischen Waschküche konnten behoben werden (die Wasserzufuhr zur Waschmaschine sollte nach Gebrauch immer zugedreht werden) und es gibt wohl nur einige kleinere Wasserschäden an Gegenständen, welche an exponierten Orten gelagert wurden.
Ich entschuldige mich für alle entstandenen Unannehmlichkeiten und danke noch einmal allen Beteiligten für die Beseitigung der Probleme.

Die Strecke:

Mittwoch, 19. Juli 2023

Kanton Waadt

Von Fribourg aus fuhr ich heute erst einmal 20 Kilometer nach Westen bis nach Payerne.
Und danach ging es für den Rest des Tages südwärts, quer durch den Kanton Waadt bis nach Lausanne an den Genfersee.
Leider zeigte sich das, ansonsten eigenlich ganz hübsche, Waadtland dabei aber von der garstigen Seite.
So führte die Fahrt anfangs mehrheitlich der Broye entlang bis nach Henniez. Und entlang eines Flusses fährt es sich doch immer gut. Nur leider nicht heute. Der ständige Gegenwind führte schon hier zu absolut unnötigen Anstrengungen.
Und ab der Ortschaft, welche vor allem für ihr Mineralwasser bekannt ist, ging es dann nur noch aufwärts. Ständig weiter hinauf und hinauf... Und jetzt wo ein bisschen Wind bei den hohen Temperaturen eine willkommene Abkühlung hätte bringen können: Kein spührbarer Wind mehr weit und breit!
Tja, auch solche Tage gibt es und da muss man halt einfach durch.
Und die vielen Höhenmeter durfte ich ja am Schluss kurz vor Lausanne wieder runter düsen.

Zur Belohnung gabs einen schönen Ausblick auf den Genfersee und einen leckeren Hamburger.
Und während dem Warten auf den Burger einen Anruf aus der Heimat, dass meine Waschküche unter Wasser steht... 
Hoffentlich alles halb so schlimm. Vielen Dank schon einmal allen die sich an meiner Stelle um das Problem kümmern.

Die Strecke:
Das Höhenprofil:

Dienstag, 18. Juli 2023

Auf nach Marseille

Diesen Sommer habe ich wieder einmal vor viel Zeit im Sattel zu verbringen.
Mit dem Fahrrad soll es von zu Hause bis nach Marseille gehen.
Die heutige 1. Etappe führte schon einmal bis nach Fribourg. D.h. ab jetzt muss ich mich bereits mit meinem eingerosteten Schulfranzösisch durchschlagen...

Die ersten 30 Kilometer fuhr ich via Bern nach Thörishaus zu meiner Schwester. Hier durfte ich mich mit einer (oder auch zwei oder drei) Portion(n) Spaghetti Carbonara stärken.
Was ein kurzer Besuch mit Mitagessen werden sollte wurde dann aber zu einer längeren Pause.
Denn dunkle Regenwolken begannen sich am Himmel aufzutürmen und entluden sich nur kurze Zeit später.
Zum Glück konnte ich die Wartezeit mit Mario Kart gegen Nichte und Neffe überbrücken. Wobei ich mit Erstaunen feststellen musste, dass ich nicht mehr der unangefochtene Meister bin... Sobald ich wieder zu Hause sein werde muss ich das Training in diesem Bereich also wieder etwas intensivieren.
Aber zurück zur Rad-Tour: Diese konnte ich bei etwas abgekühlten Temparaturen und mit aufgeladenen Batterien um ca. Halb vier Uhr fortsetzen. Und so erreichte ich Fribourg am frühen Abend etwas erschöpft aber immerhin trocken.
Da viel es dann auch nicht mehr ins Gewicht, dass ich erst fast vier Kilometer zu weit gefahren bin und noch einmal zurückfahren musste bis zum gebuchten Hotel...
Die Strecke:

Sonntag, 1. August 2021

Frankfurt am Main

Heute stand leider schon die letzte Etappe meiner diesjährigen Reise an. Über Darmstadt und Wixhausen fuhr ich meinen Ziel entgegen.
Dank der Schnellstrasse für Fahrräder kam ich dabei sehr schnell voran und die Zeit reichte sogar noch aus für die kleine Zwischenverpflegung vor dem Ziel.
Und dann war es geschafft: Ankunft in Frankfurt am Main.
Letztes Teilstück: