Mittwoch, 26. Juli 2023

Valence

So wie heute dürfte von mir aus jede Etappe verlaufen. Die Strecke war immer schön flach und führte ausschliesslich über sehr gut ausgebaute Radwege. ViaRhôna gibt der Strecke den Schwierigkeitsgrad "Ich beginne / Familie". Zudem waren Start und Ziel des heutigen Abschnitts nur knapp über sechzig Kilometer von einander entfernt, die Sonne schien den ganzen Tag, trotzdem war es nicht zu heiss und es gab so gut wie keinen Gegenwind.
Unter diesen optimalen Bedingungen traf ich schon am frühen Nachmittag in Valence ein und konnte mir noch ohne Zeitdruck all die Sehenswürdigkeiten des kleinen Städtchens ansehen. Natürlich durfte dabei auch die habstündige Rundfahrt mit dem Touristen-Zug nicht fehlen.

Die Strecke:

Dienstag, 25. Juli 2023

Gute und schlechte Wege

Die Pause ist vorbei und es geht weiter.
Heute führte die Strecke immer weiter nach Süden und dies natürlich weiterhin entlang der Rhone.
Auf der ersten Hälfte der Strecke waren die Radwege dabei noch recht improvisiert. 
Danach aber konnte ich die Fahrt entlang dem Flussufer auf schön ausgebauten Wegen richtig geniessen.
Übernachtet wird heute in Serrières wo ich das Abendessen gleich im Restaurant des Hotels zu mir genommen habe.

Die Strecke:

Montag, 24. Juli 2023

Lyon

Um wieder zu Kräften zu kommen und damit ich mich um die angefallene Dreckwäsche kümmern kann blieb das Fahrrad heute stehen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel habe ich mich erst um die Wäsche gekümmert.
Dank der durchdachten Planung bei der Reservierung des Hotels (und viel Glück) konnte ich dies gleich im top Waschsalon erledigen, welcher fast direkt gegenüber der Unterkunft liegt.
Danach gab ein lockeres Sightseeing inklusive verlängertem Mittagessen aufgrund abrupt einsetzenden starken Regens.
Als Entschädigung dafür wurde im römischen Theater ein gratis "Konzert" gespielt (dank des Soundchecks für eine spätere Aufführung).

Die Strecke:
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Sonntag, 23. Juli 2023

Ankunft in Lyon

So, das erste grössere Zwischenziel meier Reise ist mit der heutigen Ankunft in Lyon erreicht.
Dafür war aber noch einmal eine grössere Anstrengung nötig und dies, zumindest zum Ende der Etappe am frühen Namittag, bei doch recht hohen Temperaturen.
Zum Glück war die Strecke auch heute grösstenteils sehr flach und abwechslungsreich und führte über Land, entlang der Rhone und durch alte Dörfer bis in die Grossstadt.
Morgen gibt es nun erst einmal einen Ruhetag, welchen neben dem ganzen Kreislauf vor allem die Oberschenkel und das Körperteil, welches dem Sattel jeweils am nächsten kommt, unbedingt nötig haben.
Die Strecke:

Samstag, 22. Juli 2023

Flach aber weit

Da es hier am Weg entlang der Rhone nur wenige Hotels mit freien Zimmern gibt, welche ich über meine bevorzugten Apps buchen kann, habe ich die Übernachtung für heute Abend schon gestern gebucht.
Bei genauerer Untersuchung der Lage des bevorstehenden Nachtlagers musste ich jedoch feststellen, dass der Weg bis dorthin etwas weiter sein wird als üblich.
Als ich um ungefähr vier Uhr am Ziel ankam war ich entsprechend völlig erschöpft, durfte mich aber auch über einen neuen persönlichen Kilometer-Rekord freuen: 95.42 km!

Glücklicherweise war die Strecke so gut wie immer schön flach und in Top-Qualität (asphaltiert, gut beschildert und nur für Fahrräder und Fussgänger zugelassen).
Einzig auf den letzten zwanzig Kilometern wählte ich wieder grösstenteils die Abkürzung über die Hauptstrasse, da der offizielle Radweg in einem grossen Bogen angelegt ist und ich so fast zwanzig weitere Kilometer einsparen konnte.
Da das ganze Hotelpersonal heute zufällig einen Betriebsausflug macht gab es noch herkömmliches Check-in. Stattdessen konnte ich mir mittels den gestern schon ausgehadelten Zugangscodes selber Zutritt zum Zimmer und der Garage verschaffen.
Abgerundet wurde der Tag mit dem Genuss lokaler Spezialitäten.
Und noch ein Nachtrag zu gestern Abend: Vor dem Schlafen gehen durfte ich noch das Theater geniessen, welches gleich neben meinem Hotel aufgeführt wurde. Aufgrund der bereits fortgeschrittenen Zeit und da ich wegen meiner Sprachkenntnisse der Geschichte sowieso nicht ganz folgen konnte habe ich mich jedoch schon vor dem Ende zurückgezogen.

Die Strecke: